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Stottertherapie

Der Ablauf der Therapie

1. Anmeldung und Diagnostik

Nach Ihrer unverbindlichen Anmeldung über unsere Webseite werden Sie zu einem Diagnostiktermin zu uns in das Therapiezentrum eingeladen.

Nur vor Ort sind die Symptomatik und die zu erfüllenden Kriterien zu erfassen, die erfüllt sein müssen, um diese Form der Intensivtherapie durchzuführen. Es findet ein Anamnesegespräch statt, die notwendige Diagnostik, Beratung, sowie die weitere Therapieplanung.

2. Intensivtherapie

Ziel der Intensivtherapie ist es, eine neue Sprechweise zu erlernen, um die im Gehirn falsch verankerten Sprechmuster zu ersetzen.
Diese neue Sprechweise findet einen Weg ins Unterbewusstsein, sodass es sich nicht um eine aufgesetzte Sprechtechnik handelt, sondern um eine natürliche Sprechweise, die ins freie Sprechen mündet. Die Sprechweise ist somit nur eine Brücke vom Stottern zum "normalen" Sprechen.

3. Die Zeit nach der Therapie

Mit der Anleitung und intensiven Beratung der Bezugsperson soll gewährleistet werden, dass die neue Sprechweise ihren Weg in den Alltag findet. Die Bezugsperson wird dafür sorgen, dass der Betroffene überall (Schule, Sportverein, Uni, Arbeitsplatz …) eine Plattform in Anerkennung, Respekt und Unterstützung erfährt, damit sich die neue Sprechweise überall integrieren und automatisieren kann.

4. Das freie Sprechen

Das freie Sprechen entwickelt sich aus der immer flacher werdenden Sprechweise. Dieser Prozess verläuft unbewusst und individuell. Das Ziel wird in unterschiedlichen Zeitspannen erreicht.

Beispiele finden Sie unter
Infofilme und Elternstatements

Die Betroffenen erlernen eine neue Sprechweise, durch die die Mitbewegungen im mimischen und körperlichen Bereich nicht mehr vorhanden sind. Die Blockaden werden durch den Deblockierungsimpuls und den nasalen Schwingungsakzent verhindert. Die Reorganisation des Sprechens führt ins Unterbewusstsein und wird zu einem eigenen Sprechen automatisiert.

Durch die Integration der vorübergehenden Sprechweise in alle Situationen, findet ein systematischer Abbau der deblockierenden Maßnahmen statt und damit einhergehend ein Abbau der psychosozialen Belastungsfaktoren. Damit flacht sich die Sprechweise wenige Monate nach der Intensivphase beständig ab und führt in einem individuellen Zeitrahmen zu einem symptomfreien Sprechen, für das keine Sprechtechnik mehr angewendet werden muss. Zeitgleich bauen sich Sprechängste systematisch ab und der, bei Stotternden überhöhte Stresspegel sinkt beständig und das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen steigen.

Die deblockierenden Impulse sind eine Brücke vom Stottern zum „normalen“ Sprechen, unter der Voraussetzung, dass alle hierzu notwendigen Übungen und Alltagsintegrationen mit der Unterstützung der angeleiteten Bezugspersonen durchgeführt werden.

Konzeptinhalte

  • Intensive Sprechtherapie
  • Elternberatung und -anleitung
  • tägliches Hör-Wahrnehmungstraining in einem Sprechlabor
  • Schulung der Eigenwahrnehmung durch Selbstreflektion anhand von Videosequenzen
  • umfangreiches Situationstraining in verschiedenen Alltagssituationen
  • Vorträge, Referate, Ansprachen, Interviews
  • systematisches Telefontraining
  • modifizierte Stimmübungen nach Svend Smith
  • Koordinationsübungen
  • Dialog- und Kommunikationstraining
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Entspannungstherapie mit
progressiver Muskelentspannung

Stress, psychische Belastung, Sorgen und Ängste führen oft ohne dass wir es merken, zu einer erhöhten Anspannung einzelner oder sogar aller Muskeln im Körper. Biologisch hat dies den Sinn, den Körper auf Aktion oder Handlung vorzubereiten und stellt kurzfristig kein Problem dar. Halten solche Zustände jedoch längere Zeit an oder kehren immer wieder, können sie Erschöpfungszustände und Schmerz hervorrufen. Die erhöhte Anspannung bei Hochatmung, mimischen und körperlichen Bewegungen während der Blockaden setzt sich als Verspannung progressiv fest.

Wirkung

Die PME hat zum Ziel eine tiefe Entspannung der gesamten Muskulatur zu erreichen. Mit diesem Verfahren soll mithilfe einer bewussten Anspannung von Muskelpartien eine deutlich wahrgenommene Entspannung folgen. Hierzu werden in der Übung die einzelnen Muskelgruppen unter Anleitung gezielt angespannt, die Spannung wird kurz „gehalten", um dann den Muskel bewusst „loszulassen" und ihn zu entspannen. Ziel hierbei ist die bessere Wahrnehmung der unterschiedlichen Zustände des Muskels. Die „Körperwahrnehmung" wird deutlich verbessert. Bei einer kontinuierlichen Weiterführung der Übungen zu Hause findet eine Automatisierung im Prozess der Wahrnehmung für Verspannungen und des schnellen Loslassens statt. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für Sprechsituationen mit gefühltem Stress.

Europäisches Trommeln

Im Gegensatz zum Afrikanischen Trommeln, das rechtslastig ist, findet beim Europäischen Trommeln eine ständige Abwechslung der rechten und linken Hand statt. Hierbei wird auf die erforschte Koordinationsstörung, auch im feinmotorischen Bereich eingegangen. Die Überkreuztätigkeit beider Gehirnhälften wird unterstützt und die Konzentrationsfähigkeit wird verbessert. Die Schwingungen und der Sound der vielen Djemben bewirken eine wohlige Vibration im Bereich des Solar-Plexus. Es werden Hirn, Hand und Herz verbunden, Emotionen umgesetzt, Gruppengefühl und Gruppenspaß gefördert. Es ist zu beobachten, dass bei Kindern, die zu Beginn der Therapiezeit große Koordinationsprobleme hatten, sich diese durch das ständige Üben deutlich verbesserten. Auch zu beobachten ist häufig ein Zusammenhang von langsamerem Umsetzen der Rhythmen und ebenso langsameren Umsetzen der Therapieelemente in den Sprechsituationen. Am Therapieende findet eine Trommelvorführung statt. Es ist förderlich am Heimatort das Trommeln weiterzuführen, am besten innerhalb eines Trommelkurses.

Sprechtherapie mit Ponys und Eseln

Die mit dem Stottern einhergehende ausgeprägte Sprechangst wird in der Arbeit mit den Tieren deblockiert. In stimmungsaufhellender und herzöffnender Atmosphäre gelingt es, mit der gerade erst neu erlernten Sprechweise, eine angstfreie Kommunikation zu erleben, entspannt und symptomfrei. Die Arbeit mit den Tieren ist eine zentrale Etappe im Therapieverlauf, bevor man mit der neu erlernten Sprechweise stress- und angstbesetzte Situationen, wie Einkäufe, Telefonate und Vorträge, angeht.

Die Betroffenen, die zusätzlich zur Stottersymptomatik Depressionen, Autismus, ADHS, etc. aufweisen, profitieren im großen Umfang von der Kommunikation mit den Pferden und Hunden. Die tiergestützte Sprechtherapie wurde deshalb in das Konzept erfolgsverstärkend aufgenommen.

Copyright 2018 D.E.L.P.H.I.N. Intensiv-Stottertherapie
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